Ihr Partner für saubere Energie

Seit 1912 versorgen wir die Gemeinden Ernen (mit Mühlebach und Ausserbinn), Fiesch und Lax mit elektrischer Energie. Seit 2005 neu auch die Gemeinde Fieschertal und das Dorf Steinhaus. Dabei versorgen wir 3100 Anschlüsse und verkaufen ca. 23 GWh Strom pro Jahr.

Das Elektrizitätswerk Ernen-Mühlebach wurde 1912 als Genossenschaft gegründet und nahm noch im gleichen Jahr den Betrieb der Zentrale Mühlebach und die Stromversorgung in den Gemeinden Mühlebach, Ernen, Fiesch und Lax auf. In dieser Zeit waren nur wenige Haushalte an die Stromversorgung angeschlossen. Als Sensation wurde die öffentliche Beleuchtung der Strassen angesehen.

Die Jahre des ersten Weltkrieges und die anschliessenden Jahre der Wirtschaftskrise setzten der jungen Gesellschaft arg zu. Das Überleben hing buchstäblich von einigen wenigen Personen ab. Erst nach dem Ende des zweiten Weltkrieges kamen wirtschaftliche ruhigere Jahre. Im Jahre 1955 wurde die Genossenschaft in eine Aktiengesellschaft umgewandelt.

Die folgenden Jahre waren geprägt durch die technische Entwicklung. Zuerst die Umstellung auf das Dreiphasennetz mit den Spannungen 16 kV/ 400 V, dann die Verkabelung der Dörfer und des Mittelspannungsnetzes. Die Erschliessung vom Kühboden, der Anschluss von Ausserbinn, der Ausbau auf den Erner-Galen und die Inbetriebnahme des Unterwerkes Fiesch waren weitere Eckpunkte.

1964 wurde unsere Produktion in Mühlebach durch die Gommerkraftwerke AG, damals noch MUBISA, übernommen. Als Partner konnten wir uns an dieser Gesellschaft beteiligen. Dies war für uns wichtig um die Stromversorgung in der Region zu sichern. In dieser Zeit hatten wir Zuwachsraten von über 20 % im Energiekonsum. In den letzten Jahren haben sich die Konsumzahlen stabilisiert.
Mit der Beteiligung an der Blinnenwerk AG in Reckingen, der Übernahme der Stromproduktion Baumenboden in Fiesch, des Produktionsanteils der GK und dem Rückkauf des Kraftwerkes Mühlebach wurde der Anteil der eigenen Energie auf 70% erhöht. 2005 haben wir vom EWBN die Verteilnetze von Fieschertal und Steinhaus gekauft und so unser Gebiet erweitert und mit dem Bau des Unterwerkes im Aelmi in Fiesch die Versorgungssicherheit stark gesteigert.