Beleuchtung

Die Beleuchtung ist eine der ersten Anwendungsgebiete der Stromversorgung und ist sicher auch die Anwendung, die wir am meisten vermissen würden.


Künstliches Licht schafft die Voraussetzung für unsere Aktivitäten nach Einbruch der Dunkelheit, erhöht den Komfort und die Behaglichkeit und gibt uns Sicherheit. Mit der richtigen Anwendung im Haushalt und Gewerbe lässt sich unser Wohlbefinden steigern und durch die richtige Auswahl der Leuchtmittel lässt sich auch Strom sparen.

Im Beleuchtungsplan sollten Sie Folgendes berücksichtigen:

  • Die Grundbeleuchtung (Allgemeinbeleuchtung) schafft das Raumlicht (Orientierung).
  • Die Funktionsleuchten (im Schrank, ob Kochfeld) berücksichtigt spezielle Nutzungen.
  • Die Akzentbeleuchtung rückt bestimmte Gegenstände ins recht Licht (Bilder etc.)

Die Atmosphäre der Beleuchtung hängt stark von den Lampentypen ab. Der Lampentyp und die Anzahl der Lampen beeinflussen auch den Stromverbrauch. Die nachfolgende Liste kann Ihnen Hinweise für die Auswahl geben:

 

  •  Glühlampe

Der Vorteil ist, das sie einen günstigen Anschaffungspreis hat und dimmbar ist. Der Nachteil hingegen liegt am hohen Stromverbrauch. Die Lichtausbeute beträgt 5 - 25 Lumen/Watt und die Betriebsdauer wird ca. 1000 Stunden sein.

 

  • Halogen-Glühlampen

Der Vorteil liegt darin das mit diesem Glühmittel eine gute Lichtbündelung erreicht werden kann, und sind dimmbar. Auch hier ist der Nachteil der hohe Stromverbrauch. Die Lichtausbeute beträgt 15 - 25 Lumen/Watt. Die Betriebsdauer liegt bei ca. 2000 Stunden

 

  • Energie-Sparlampe

Der Vorteil, diese Lampe ist wirtschaftlich, aber hat einen hohen Anschaffungspreis. Die Lichtausbeute beträgt 40 - 65 Lumen/Watt. Die Betriebsdauer liegt bei ca. 15000 Stunden

 

  • Leuchtstofflampen

Der Vorteil ist die Wirtschaftlichkeit und die grosse Leistung. Der Nachteil ist, diese Lampen brauchen ein Vorschaltgerät. Die Lichtausbeute beträgt 65-90 Lumen/Watt und die Betriebsdauer beträgt 10000 Stunden. 

 

 

Weitergehende Informationen erhalten Sie bei Ihrem Elektrofachgeschäft, bei einem Lichtplaner oder bei der INFEL www.infel.ch

Raumheizung

Ein grosser Teil der Energie wird in der Schweiz für die Raumheizung verbraucht. Mit einer sparsamen und wirkungsvollen Anwendung ist auch der grösste Erfolg beim Energiesparen möglich. Unabhängig welche Art der Heizung (Öl, Gas, Holz, Wärmepumpe oder elektrische Raumheizung) Sie verwenden, ist es wichtig, dass der zu beheizende Raum eine richtige und ausreichende Wärmedämmung hat.

Haushalt

Der durchschnittliche Haushalt in unserer Region verbraucht etwa 4'500 kWh pro Jahr elektrische Energie.
Davon gehen ab:

  • 15 % für Kochen und Backen
  • 28 % für Warmwasseraufbereitung
  • 15 % für Kühlen und Gefrieren
  • 12 % für Waschen und Trocknen
  • 7 % für Beleuchtung
  • 6 % für Kleinheizgeräte und Ölbrenner
  • 2 % für Radio und TV
  • 15 % für verschieden Anwendungen

Damit Sie die Geräte im Haushalt wirkungsvoll einsetzen können, ist es wichtig den Jährlichen Stromverbrauch dieser zu kennen. Die nachfolgende Liste gibt Ihnen einen Überblick

Gerät  

Anschluss

in Watt 

Backofen 8500
Bügeleisen          1000 
Geschirrspüler 3500
Staubsauger   600
Boiler 200 Liter   4800
Haartrockner      800
Kühlschrank 120 Liter  120
Tiefkühltruhe 250 Liter  120
Zusatzheizung      2000
Kaffee Maschine   800
Beleuchtung 11000
Diverse Küchen Maschinen 1800
Farbfernseher 90
Waschmaschine  3400
Radio, Stereo Anlage 50
Tumbler 2500

Spartipps

  • Kochherd
    • Glaskeramikfelder sind wirkungsvoller als Gusskochplatten
    • Pfannengrösse entsprechend der Kochplattengrösse anpassen
    • Unebene Pfannboden schaffen schlechten Kontakt und benötigen mehr Energie
    • Dampfkochtöpfe reduzieren die Garzeit
    • Umluftbackofen sind bei richtiger Bestückung wirkungsvoller als konventionelle Backöfen.
    • Öffnen Sie die Backofentüre nicht mehr als notwendig.
    • Mikrowellengeräte eignen sich besonders für Aufheizen und Auftauen

  • Geschirrspüler
    • Geschirrspüler arbeiten sauber, schonend und wirtschaftlich, wenn sie voll sind.
    • Geschirr sammeln und erst dann spülen lassen.
    • Programm entsprechend der Bestückung wählen (ev. Sparprogramm)

  • Elektrische Boiler
    • Stellen Sie den Boiler auf höchstens 65° ein.
    • Spülen unter heissem fliessendem Wasser ist unwirtschaftlich.
    • Sie können für einmal Baden, dreimal ausgiebig Duschen.

  • Kühlgeräte
    • Stellen Sie Kühlgeräte nie neben einer Heizung oder einem Ofen auf.
    • Ein kühler Raum hilft Strom sparen.
    • Je mehr Sterne ein Kühlschrank hat, um so grösser der Stromverbrauch
    • Stellen Sie den Kühlschrank nicht zu tief ein.
    • Die richtige Kühltemperatur ist zwischen +2° und 6°.
    • Beim Tiefkühler soll die Temperatur –18° betragen.

 

  • Diverse Küchenmaschinen
    • Diese Geräte brauchen wenig Strom.
    • Alle Geräte die Hitze erzeugen sollten einen automatischen Thermostat haben.

 

  • Waschmaschine
    • Bei schwach verschmutzter Wäsche  die Spar- oder Oecotaste benützen.
    • Bei halber Füllung die Spar- oder Oecotaste benützen
    • Höhere Schleuderdrehzahlen vermindern die Trocknungszeit

 

  • Tumbler
    • Der Tumbler soll an einem gut durchlüfteten Raum aufgestellt werden.
    • Vermeiden Sie Übertrocknen.
    • Nach jedem Trocknungsvorgang sollte das Flunsensieb gereinigt werden.

  • Bügeleisen
    • Achten Sie auf die richtige Bügelfeuchte der Wäsche. Dies hilft Energie und Zeit Sparen.
    • Für viel Wäsche und grosse Wäschestücke ist eine Bügelmaschine sinnvoll.

 

  • Staubsager
    • Gute Saugleistung verkürzt die Arbeitszeit
    • Staubsack rechtzeitig leeren

 

  • Haartrockner
    • Modell mit Überhitzungssschutz wählen
    • Modelle mit grösserer Leitung arbeiten wirkungsvoller

 

  • Luftbefeuchter
    • Geräte mit Vernebler arbeiten wirtschaftlicher als Geräte mit Verdunster.
    • Hygrometer richtig einstellen und ev. während der Nacht abstellen.

 

  • Elektrische Zusatzofen
    • Nicht geeignet für den Dauerbetrieb
    • Mit Temperaturregler ausrüsten
    • Aufstellen in der Nähe, wo die Wärme gebraucht wird

 

  • Radio und Fernsehe
    • Auch im Standby brauche diese Geräte Strom.
    • Neue Geräte schalten nach einer gewissen Zeit automatisch ab.
    • Ältere Geräte können nachgerüstet werden.
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